Gips im Griff
-
1 Gegenüberstellung der jährlichen...
-
2 Betonbruch aus Plattenbauten
-
3 Leichtgut
-
4 Schwergut
-
5 Schematische Darstellung des Setzvorgangs
-
6 Mit der Setzmaschine erzielte Sortierergebnisse...
-
7 Abhängigkeit des Schlagzertrümmerungswertes von...
-
Bauschuttrecycling
-
Zusammenfassung: Gips ist ein wegen seiner günstigen Eigenschaften zunehmend eingesetzter Baustoff. Wenn dieser Baustoff beim Rückbau nicht selektiert bzw. bei der Aufbereitung nicht abgetrennt wird, sind die erzeugten Recyclingbaustoffe nicht einsetzbar, weil sie zum einen die umwelttechnischen Anforderungen nicht erfüllen. Zum anderen bestehen bautechnische Unverträglichkeiten, die zur Bildung von sekundärem Ettringit führen, was sowohl in Betonen als auch in ungebundenen Tragschichten Treiberscheinungen auslöst. Mögliche Gegenmaßnahmen durch zusätzliche Aufbereitungsschritte werden im Folgenden dargestellt.
1 Einleitung
Gips ist ein Baustoff, der im Innenausbau als Putz, als Estrich oder in Form von Platten eingesetzt wird. Die Merkmale von Gipsbaustoffen sind die einfache Verarbeitbarkeit und günstige bautechnische Eigenschaften. Gleichzeitig ist für die Herstellung ein vergleichsweise niedriger Energieaufwand erforderlich, was zu ökologischen und ökonomischen Vorteilen führt. All das trägt dazu bei, dass sich die Gipsindustrie, abgesehen von konjunkturellen Einflüssen, weltweit in einer Wachstumsphase befindet [1]. Als Folge wächst das Lager an Gipsbaustoffen in Gebäuden überproportional an.
In...
Prof. Dr.-Ing. habil. Anette Müller
Bauhaus-Universität Weimar
Weimar/Deutschland
www.uni-weimar.de/Bauing/aufber/
Anette Müller studierte an der Fakultät Bauingenieurwesen der HAB Weimar (1964–1968). Nach der Promotion 1974 folgte 1988 die Habilitation. Seit 1995 leitet Prof. Müller den Lehrstuhl „Aufbereitung von Baustoffen und Wiederverwertung“ mit den Forschungsschwerpunkten Aufbereitung von Primärstoffen, Abfällen zur Verwertung und Produkten, die Entwicklung und Eigenschaften von Recyclingbaustoffen sowie die Verwertung industrieller Nebenprodukte.
Dipl.-Ing. Thomas Schnellert
Bauhaus-Universität Weimar
Weimar/Deutschland
Dipl.-Ing. Kati Kehr
Bauhaus-Universität Weimar
Weimar/Deutschland
Mehr erfahren Sie in der Heftausgabe



