Gelungener Einsatz am Jagdbergtunnel
Bei der Auswahl der Technik erwies sich der Sandvik DQ500 mit drehbarem Oberwagen als ideales Bohrgerät für die anstehenden Arbeiten. Ausgewählt wurde die Variante mit Kabine, um der Sicherheit und Gesundheit der Mitarbei-ter Rechnung zu tragen. Steigende Winkel von 3 bis 5 ° bei Drainagebohrungen und fallende Winkel von rund 20 ° bei Ankerbohrungen sind für das Gerät kein Problem. Im Juni 2008 starteten die Arbeiten am Westportal. Bis Dezember 2010 sollen auch die Arbeiten am Ostportal abgeschlossen sein. Seit Januar 2010 werden täglich 470 m mit der DQ500 Serie gebohrt (Bild). Bei dieser hohen Arbeitsleistung sind die vorgeschriebenen Wartungsintervalle gut zu koordinieren. Darüber hinaus wird jedes gebohrte Loch dokumentiert. Datum, Kilometrierung, Bohrzeit, Bohrtiefe und Bemer-kung der insgesamt 11 160 Bohrungen werden im Protokoll festgehalten.
Aufgrund der schwierigen Geologie sowie der Wetterver-hältnisse beauftragte Jähnig zusätzlich die Firma Jens Weiss. Diese verwendet das gleiche Bohrgerät, jedoch in der kabinenlosen Ausführung DQ500R, die durch die Funksteue-rung ein besseres Positionieren und Einrichten ermöglicht.
Sandvik Mining and Construction Central Europe GmbH, Essen (D), Olaf Gruner, Tel.: +49 172 2058 468, E-Mail: olaf.gruner@sandvik.com, www.sandvik.com


Sandvik DQ500 im Einsatz am Jagdbergtunnel 
